Herzensritter zue Tirol

Ordo Militae Christi Cordi ad Tirolias

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Auslöser der Südtiroler Freiheitskämpfe bis zur Autonomie

Nach dem Pariser Abkommen zwischen Italien und Österreich war Italien verpflichtet, eine Autonomie für die Südtiroler in der neuen italienischen Verfassung rechtlich zu schaffen. Aber Ministerpräsident Alcide Degasperi versuchte die geplante Autonomie auf das Trentino auszudehnen und so die in Paris eingegangenen Verpflichtungen zur Erfüllung alter Trentiner Autonomiewünsche ausnützen wollte. Mit dieser Aktion wollte er eine einheitliche autonome Region schaffen und die ladinische Bevölkerung aufsaugen, sowie die deutschsprachigen Südtiroler mit der Mehrheit der italienischen Trentiner an die Wand zu drücken. Vorschläge der neu gegründeten Edelweißpartei, die sogenannte SVP, wurden in Rom und Trient nicht berücksichtigt. Entgegen den Bestimmungen des Pariser Abkommens wurden zunächst zur Ausarbeitung eines Autonomiestatutes keine Vertreter der Südtiroler herangezogen. Erst nach Inkrafttreten der neuen italienischen Verfassung am 1. Jänner 1948 konnten die Proteste noch einige Abänderungen im Autonomiestatut bewirken.

Weiterlesen: Kapitel VIII: Der Süd-Tiroler Freiheitskampf 

Einmarsch der Nationalsozialisten in Innsbruck

Durch die Wirren nach dem Ersten Weltkrieg und durch die junge Demokratie wurde bald  in Österreich ein Ständestaat der Christlich Sozialen unter der Führung des Bundeskanzlers Dollfuß ausgerufen. Andere Parteien wurden verboten, welche sich auch linke und rechte Gruppierungen fanden, wie z.B die NSDAP. Diese fanden sich im Untergrund wieder und verübte mehrere terroristische Anschläge. In Wien wurde Bundeskanzler Dollfuß erschossen und in Innsbruck Polizeichef Franz Hickel.

Weiterlesen: Kapitel VII. 2. Weltkrieg