Herzensritter zue Tirol

Ordo Militae Christi Cordi ad Tirolias

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Auf einem auffällig spitzen Bergkegel im Oberland, zwischen Schönwies und Zams, ragt der Burgfried der Kronburg, einer der ausgedehntesten Burgruinen Nord-Tirols, empor.

Die Ruine liegt auf ca. 1063 m Seehöhe und ihre Übereste sind durch einen schmalen Waldweg gut begehbar.
Auch der Weiler mit der Wallfahrtskirche und dem Kloster, die am Fuße der Burgruine liegen, sind durch eine gut ausgebauten Straßenanbindung einfach zu erreichen. 

1380 genehmigte Herzog Leopold III dem Hause Starkenberg auf dieser Anhöhe eine Burg zu erbauen.

Die Starkenberger waren eine der mächtigsten und reichsten  Adelsgeschlechter im Nord-Tiroler Raum. Seit dem 12 Jh. sind diese auf ihrer Stammburg oberhalb von Tarenz zu finden, wobei aber ihre Besitzungen vom Außerfern bis nach Welschtirol  reichten. 

Bald wurde die Kronburg der Verwaltungmittelpunkt der  Güter in Nord-Tirol. 
Nach der Auseinandersetzung der Starkenberger mit Friedrich IV (mit der leeren Tasche) fiel die Kronburg an den Landesfürsten.

Siegmund der Münzreiche verpfändete die Burg 1485 an den Salzburger Domherren Ruprecht von Rindsmaul.
In den Jahren von 1503 bis 1802 war die Ruine ein Lehen der mächtigen Fieger, die durch den Bergbau überaus mächtig geworden waren. Sie verpflichten sich, gemäß dem Wunsche Kaiser Maximilians, mehre Befestigungsanlagen auf der Kronburg zu errichten.

Während des Bauernaufstandes im Jahre 1525 wurde die Burg mit Knechten und anderem der notdurfft nach ausgestattet.
1802 starben die Fieger aus und das gesamte Anwesen fiel an den Staat zurück.

1766 wurde die Burg schon als Ruine bezeichnet, aber im Jahre 1985 wurde der Verein "Rettet die Kronburg" gegründet, die den weiteren Verfall verhinderten.