Herzensritter zue Tirol

Ordo Militae Christi Cordi ad Tirolias

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Altsteinzeit:

Die Steinzeit lässt sich in drei Abschnitte gliedern, in das Paläo-,Meso- und dem Neolithikum.

Also in Alt-, Mittel-, und Jungsteinzeit.

Die Altsteinzeit, sozusagen das Paläolithikum, befand sich im Zeitraum 500.000-8000 v.Chr. Zum aktuellen Wissenstand kann nur erwähnt werden, dass das Land rar und  lebensfeindlich war, sodass das Gebiet, welches wir Tirol nennen, keine siedlungsspuren oder ähnliches von dieser Zeit aufweist.

Erst im Mesolithikum wagte sich der Mensch erneut in die Alpen, wie Feuerstein und Werkzeugfunde auf südtiroler und nordtiroler Pässe wie z.B. Sellajoch auf 2214 m und Tuxer Joch auf 2338m aufweisen. Der Mensch blieb in den Alpen bis zum Ende des Mesolithikums, ca. 5000  v.Chr. Jäger und Sammler.

Jungsteinzeit:

Der Übergang zur Jungsteinzeit markierte durch das Aufkommen, von Ackerbau, Viehzucht, sowie  Töpferkunst und der ersten Dauerwohnplätze. Ca. 4000 v. Chr. wurde der Alpenraum verstärkt besiedelt, dennoch verlief die Kultivierung der Talschaften, auf Grund dichte und schwer durchdringbare Waldlandschaft, begünstigt durch das feuchtwarme Klima, nur langsam.

Durch das Klima begünstigt, siedelten die Menschen in Südtirol tiefer in die Täler, als dies in Nordtirol der Fall war. Es sind nur wenige meso-, oder neolithische Funde aus dem Inntal bekannt  und keine aus den Seitentälern.

Menschliche Präsenz, wurde durch mehrere tief verschütteten Brandhorizonte für das Inntal um Innsbruck zwischen 6000 und 4300 v.Chr., sowie für das Unterinntal zwischen 7000 und 6000 v. Chr. nachgewiesen. Anders wird es erkennbar in den Hochregionen. Laut der Pollenanalyse des Torfprofils vom Moor am hinteren Rofenberg 2760m, zeigt sich eine ab 4300 v. Chr. einsetzende Änderung der Pflanzengeschichte auf Grund menschlicher Aktivitäten. Auch das Moorprofil der Gurgler Alm in Ötztal auf ca. 2250m weist Brandrodung mit nachfolgender Beweidung zwischen 4500 und 4200 v. Chr. auf.

Im Jungneolithikum wurden wohl die Berggrate überquert, jedoch der Alpenhauptkamm erst im Endneolithikum, da sich erst ab dieser Zeitrechnung Kulturerscheinungen, auf beiden Seiten der Alpen finden lässt.