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Die Völkerwanderung in Tirol

Die Völkerwanderung ausgelöst durch die Hunnen, war die treibente Kraft, die das untergehen der Antike, sprich römisches Reich, verursachte. Leider gibt es über diese Zeit, keine verlässlichen Geschichtsquellen, und auch die Archäologie ermöglicht keine gesicherten Aussagen.

Man weiß nur, dass die Region im 5. Jahrhundert mehrere feindliche Einfälle erdulden musste. Z.B. wurde Aguntum von den Slawen zweimal verwüstet.

Die von den Römern erbauten Kastelle in den Alpentälern konnten ihre Aufgaben nicht erfüllen und den Durchbruch der Barbaren verhindern. So kam es, dass die staatliche Autorität unter ging.

Unter Odoaker und Theoderich wurden die ersten Germanenreiche (476-552) auf italienischen Boden gegründet. Dies konnten sie nur mit einer lockeren Oberhoheit aufrechterhalten. Denn der Ostgotenkönig Witigis trat schließlich in den Jahren 536 und 537 n. Chr. große Teile von Rätiens formell an die Franken ab, die ihren Einfluss bis nach Noricum ausdehnten.

Mann weiß, dass zwischen 470 und 600 n.Chr. für die weitere Geschichte unseres Landes entscheidend war. So gab es um die Mitte des 6. Jahrhunderts ein Volk der Bajuwaren (Bayern), von dem man nicht weiß woher sie kamen.

Die Wissenschaftler sind sich nach langen Auseinandersetzungen, nun in manchen Sachen einig und es steht zumindest fest, dass die Bajuwaren von nirgendwoher in den Raum zwischen Donau und Alpen eingewandert sind, sondern ihr Dasein einer Verschmelzung der keltischen Ureinwohner, römische Siedler und germanische Splittergruppen verdanken.

Die Frankenkönige nannten die Gebiete der Bayern „ Bajovarii“ und versuchten diese gegen einfallende Völker aus den Osten zu sichern.

Der erste Herzog der Bayern mit dem Sitz in der alten Römerstadt Regensburg hieß Garibald I. Dieser gründete das bayrische Herzogsgeschlecht der Agilolfinger.

Ab den 7 Jahrhundert gehörte das Inntal zu ihrem Einflussbereich und stetig erweiterte sich ihr gebiet bis schließlich der südlichste Teil“ Bozen“ im Jahre 680 n.Chr. bayrisch war.

Dies geschah durchaus friedlich und dennoch konnte sich die romanisierte Urbevölkerung neben der bayrischen noch lange halten, bis sie schließlich in der bayrischen Volksgruppe aufging.

Auseinandersetzungen gab es mit den Langobarden, die in Italien ein Königreich errichteten und von ihrem Herzogtum Trient bis ins Eisacktal vordrangen. Zwischen Meran und Bozen stießen die  Langobarden auf die Franken, die von Churrätien aus vorstießen.

Im 8. Jahrhundert n.Chr. war der größte Teil des späteren Tirol in der Hand der Bayernherzöge, die ihrerseits unter der fränkischer Oberhoheit standen.

Jedoch das Vinschgau gehörte zum fränkischen Churrätien und das im Osten befindliche Lienzer Becken mit dem Iseltal wurde von den Slawen besetzt.

Das Gebiet unterhalb von Bozen gehörte zum Königreich der Langobarden.

788 n. Chr. wurde das bayrische Herzogtum vom Karl dem Großen in das Frankenreich einverleibt.

Der bayrische Adel stellt sich auf die Seite des neuen Herrn und über nahmen wichtige Verwaltungsaufgaben in den neuen eigerichteten Grafschaften.