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 St. Michael Ritterorden  Stempel

Das Vorbild

Die Gründung des portugiesischen Staates begann im 8. Jahrhundert in Asturien,  als im Gefolge der Königin von León, einer Prinzessin von Burgund, eine Gruppe burgundischer Ritter, in das heutige Portugal kam. Einer von ihnen, Graf Heinrich von Burgund, heiratete die Tochter des Königs von León und betrieb die Loslösung des Landes von León und Kastilien. Dies erreichte sein Sohn Alfonso mit seinem 1128 errungenen Sieg in der Schlacht bei Guimaraes.

1139 schlug er die Mauren bei Ourique und eroberte 1147 das islamische Lissabon und setzte damit der arabischen Herrschaft auf der iberischen Halbinsel ein Ende. König Alfonso I. hatte sich bei der Eroberung Lissabons auf einen Ritterbund mit Namen Nova Militia gestützt, der seinen Sitz in Coimbra und später in Evora hatte und der 1162 die Ordensregel der Zistezienser annahm. Im Jahre 1166 schenkte der König diesem Ritterbund die Burg und die Stadt Avis, worauf sich der Bund Orden von Avis nannte. Nach dem Vorbild dieses Ordens errichte König Alfonso I. im Jahre 1172 den Orden vom Flügel des Heiligen Michael. Der Anlass dazu war sein Sieg über den König von Léon und die Mauren bei Santarém. Der Legende nach hatte der Erzengel Michael in das Kampfgeschehen eingegriffen, als sein geflügelter Arm mit dem Schwert am Himmel erschien und die Feinde erschreckte. In Wirklichkeit war es ein Komet, der an der Sonne vorbeigezogen war.Diesen himmlischen Flügel wählte Alfonso I. als Abzeichen für seinen Orden, als er sich nach der Schlacht in dem benachbarten Zisterzienserkloster Alcobaça mit seiner Leibgarde, einer Gruppe von St. Jakobsrittern (Santiago Ritter) traf. Papst Alexander III. genehmigte den Orden und unterstellte ihn dem Zisterzienser Abt von Alcobaça. Das Motto des Ordens lautet „Quis ut Deus?“

1630 bestätigten die Zisterzienser erstmals öffentlich, dass der Orden vom Flügel des Heiligen Michael dem Abt von Alcobaça unterstehe und dass der König von Portugal das Amt des Großmeisters bekleide. 1848 gründete König Miguel I. von Portugal mit Erlaubnis der Päpste Gregor XVI. und Pius IX. den Orden vom Flügel des Heiligen Michael neu. 1986 bestätigten der Heilige Stuhl und die portugiesische Republik, dass Dom Duarte III. Pio, der derzeitige Herzog von Bragança, sowohl der direkte Nachkomme von König Miguel I. als auch der Großmeister des Ordens vom Flügel des Heiligen Michael sei.
Wie auch andere dynastische Orden so verfügt auch der Königliche Orden vom Flügel des Heiligen Michael über eine Bruderschaft, die die sozialen und religiösen Aufgaben des Ordens wahrnimmt. 1990 wurden ihre Statuten auf der Grundlage der Königlichen Bruderschaft des Heiligen Eucharistie-Wunders von Santarem revidiert. Orden und Titel vom Flügel des Heiligen Michael werden vom Hause Bragança nur über diese Bruderschaft verliehen. Somit gehört der Orden und seine Bruderschaft neben den Königlichen Orden von Vila Viçosa und demjenigen der Heiligen Isabel noch heute zu den drei dynastischen Orden des Hauses Bragança.

Link: http://www.ordenskreuz.com/michael.html

 Kette 'ST. Michael RitterordenDie Gründung eines Michael-Ordens in Österreich

Inspiriert von der Geschichte Portugals und seiner Liebe zu diesem Land und seiner Kultur hat der Honorarkonsul a.D. Senator h.c. a.o. Univ.-Prof. Dr. Heinz Helmut Vejpustek den Entschluss gefasst, in Österreich einen privaten Sankt-Michael- Ritterorden nach portugiesischem Vorbild zu gründen. Auf Grund seiner Affinität zum ritterlichen Prinzip und in der Absicht, die noblen Ritterideale unverklärt zu pflegen und zeitgemäß zu leben, will Prof. Dr. Vejpustek mithelfen, dass die in der modernen Gesellschaft verloren gegangenen Werte und Ideale des Edelmannes eine Renaissance erfahren. Sein Orden will einen Beitrag dazu leisten, dass in der heutigen Gesellschaft den edlen Gepflogenheiten des alten christlichen Abendlandes wieder vermehrt Beachtung geschenkt wird, auf dass der humane und respektvolle Umgang mit den Mitmenschen unser Leben wieder lebenswerter mache.

Der Gründer gab dem Orden den Namen Hochlöblicher Orden der freien Herren und Ritter vom Heiligen Michael. Dieser, in der Kurzform Sankt-Michael-Ritter-Orden bezeichnet, wurde im März 1999 behördlich genehmigt und konstituiert. Der Ordensgründer, ein Mitglied der Familie derer von der Weide (z Výpustku), deren aus dem 12. Jahrhundert stammender Flurname erstmals 1355 in der Brünner Landestafel im dortigen Staatsarchiv (Tafel III, Teil 25 / Zahl 98) belegt ist, wurde beim konstituierenden Generalkonvent zum Ordensherrn und Großmeister gewählt. Der Orden wurde unter den ethischen Schutz eines weltlichen und eines geistlichen Schirmherrn gestellt. Als Vorbild gilt der historische Orden. Das Motto des neuen Ordens lautet Auxilio Caeli (mit Hilfe des Himmels).
Der höchste Festtag des Sankt Michael Ritter-Ordens ist der 29. September, der Namenstag des Erzengels Michael, dessen Namen aus dem Hebräischen stammt und so viel wie „Wer ist wie Gott?“ bedeutet. Diese Bezeichnung erhielt der Erzengel Michael, als er den ehemaligen Erzengel Luzifer (der Lichtbringer), später Satan (der Widersacher) genannt, in einem himmlischen Kampf bezwang und in die Tiefen der Hölle verbannte. Ein weiterer hoher Festtag des Ordens ist der 2. Oktober, der Festtag der heiligen Schutzengel.Der Erzengel Michael gilt auch heute als Beschützer der christlichen Kirche und ist zugleich Volksheiliger der Deutschen (der deutsche Michel). Eine (evangelische) Kathedrale zu Ehren des Erzengels Michael, die in Hamburg steht, zählt zu den vielen diesem Erzengel geweihten Heiligtümern. 1693 wurde der Königlich-Bayerische Michael-Verdienstorden gestiftet, und in Frankreich gründete Ludwig XI. 1469 den Ritterorden vom Heiligen Michael.
Feierliche Aufnahmen (durch Ritterschlag bzw. Schwertleite) in den Sankt-Michael Ritter-Orden werden am Festtag des Heiligen Michaels vorgenommen und zelebriert. Im Rahmen des Ordenslebens hat dieser Festtag Priorität vor anderen Festtagen, insbesondere auch vor dem Ordensstiftungstag, dem 5. März.
Die Regeln des gemeinnützigen und nicht auf Gewinn gerichteten Ritterordens basieren auf dem christlichen Gedankengut und der abendländischen Kultur. Mit der Aufnahme in die Ordensgemeinschaft werden sie für alle der Humanitas und Caritas verschriebenen Ordensangehörigen verbindlich.
Neben der Übernahme humanitär-karitativer Aufgaben bezweckt der Sankt Michael-Ritter-Orden, wie bereits erwähnt, die Pflege alter edler ritterlicher Traditionen.
Zu den humanitär-karitativen Aufgaben zählen die Unterstützung Bedürftiger, die Förderung von Spitals- und Hospizdiensten, der Beistand bei unverschuldeter Notlage, die Beratung in schwierigen Lebenslagen, die ideelle und materielle Hilfeleistung im Bedarfsfall und ähnliche selbstlose Hilfeaktionen.
Der Sankt-Michael-Ritter-Orden ist unabhängig und frei von politischen Parteien und deren politischen Zielsetzungen. Die Ehrenränge des Ordens gelten nur innerhalb der ritterlichen Ordensgemeinschaft.
Über die Aufnahme von praktizierenden Rittern (durch Ritterschlag mit dem Ordensschwert) und die Ernennung von Ehrenrittern und Ehrendamen (durch Verleihung des Ordens-Dekrets) entscheidet die Ordensregierung (Ordens- Großkapitel).
Nach der Dauer der Anwartschaft, dem persönlichen Einsatz zur Erreichung der Ordensziele, dem Ausmaß praktisch getätigter Nächstenliebe und der Anzahl der Werke der Wohltätigkeit können die Graduierungen, vom Chevalier über den Officier bis zum Commandeur vorgenommen werden. Die erste Graduierung der Ehren-Rangstufen des Ordens ist der Grand Commandeur, der zumeist auch Leiter einer Großkomturei ist.
In der Zeit der Anwartschaft kann dem Bewerber oder der Bewerberin das Recht verliehen werden, sich Aspirant(e) der betreffenden Graduierungsstufe zu nennen. Die im heutigen Sankt Michael Ritter-Orden vorhandenen Funktionsränge gründen auf den zisterziensischen Ordensregeln.
Es liegt im Ermessen des Ordensherrn und Großmeisters einzelne seiner Funktionen und Privilegien – vorübergehend oder auf Dauer – an andere Mitglieder der Ordensregierung weiterzugeben. Die Koordinierung regionaler Gruppierungen (Priorate und Komtureien) erfolgt durch den Großprior des Ordens. Mit der Bestellung von Großmeistern in anderen Ländern übernimmt der Ordensstifter die Funktion eines Hochmeisters des (internationalen) Ordens.
Geistliche Ehrenämter des Ritterordens sind das Amt des Ordensbischofs, der Ordenspfarrer und der Ordenskapläne.
Im Zusammenwirken von Großkapitel und Großkonvent können nach Bedarf Ordensfunktionen geschaffen werden, die über die obligatorischen Funktionen (z.B. Großschatzmeister) und die Ehrenämter (z.B. Großkomtur) hinausgehen, außerhalb jeder Rangordnung stehen und der bestehenden Hierarchie nicht unterliegen.
Das Ordenskonzilium besteht aus dem Großkapitel, dem Großprior und dem Ordenskollegium. Dieses ist ein Kollegium von Großlegaten (Beiräten mit verschiedenen Aufgaben), und zwar den Großkuratoren (in ordensamtlichen Agenden), Großräten (in spirituelle Agenden) und Höchstrichtern (in ordensgerichtliche Agenden).

Quelle: http://www.ritterorden.org/geschichte.htm