Herzensritter zue Tirol

Ordo Militae Christi Cordi ad Tirolias

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(1) Der Orden der Herzens Ritter von Tirol, Christlich-ökumenisch, ritterlich, souverän für ganz Tirol und national, wird von folgenden Richtlinien geleitet:

Der ursprünglichen, vom hl. Bernhard von Clairvaux  inspirierten Ordensregeln, bestätigt auf dem  Konzil von Troyes  im Jahre 1128,sowie seinem ”Lob der neuen Ritterschaft ”( Liber ad Milites Templi de laude Novae Militae).

Der Übertragungs-Urkunde, sowie den allgemeinen Satzungen, beschlossen am 11. April 1705 auf dem Generalkonvent in Versailles sowie ihren Änderungen und Ergänzungen von 1947 sowie vom 24. Juni 1995 (London ) und am 4. November 1995 (Salzburg), sowie weitere Änderungen für die Neugründung des Ordens Militae Christi Cordi ad Tirolias  auf  dem  Generalkonvent in  Innsbruck am 17. Jänner 2007.

(2) Der Hauptsitz des Ordens ist in der Landeshauptstadt Innsbruck.

(1) Der Orden, voll integriert in seinem ursprünglichen religiösen Geist gegründet, getreu den Grundsätzen des hl. Evangeliums, hat sich in unserer Zeit zum Ziel gesetzt:

Den Glauben an unseren Herrn Jesus Christus zu verteidigen und die Gebote seiner Kirche zu befolgen, die soziale Ordnung zu wahren und sich in Barmherzigkeit, Wohltätigkeit und Nächstenliebe zu üben.

Hilfe für Kinder, Jugendliche, alte und kranke Menschen zu leisten.

Die Treue zum Vaterland  zu halten sowie jegliche Bedrohung des Landes von Außen oder von Innen zu verteidigen.

Die Traditionen des Ordens und der Ritterschaft zu pflegen, historische Studien, Kunst und Kultur sowie internationale Begegnungen zu fördern.
Keine politische Parteiengründung, sondern nur das anhaltende Sprachrohr des Volkes zu sein.

Förderung des Umweltschutzes und Reinhaltung unsere Gebirgszüge, Wälder, Seen, Flüsse und Feldern. (2) Die Auslegung dieser Punkte unterliegt alleine dem Generalkapitel, die mit einfacher Mehrheitsbildung festgelegt wird.

Zur Pflege der Riten und der Liturgie gemäß den Traditionen der christlichen Ritterschaft gehört auch das ehrenvolle Andenken an die Schutzherren und die Patrone,  sowie die würdigen Begehungen der Feiertage des Ordens:

  • Am 18.März Jaques de Molay Letzter Großmeister auf dem Scheiterhaufen verbrannt, am 18 März 1314
  • Am 23. April Fest des hl. Georg
  • Am 24. Juni hl Johannes der Täufer
  • Am 20.August Fest des hl. Bernhard von Clairvaux
  • Am 29. September Fest des hl. Erzengels Michael
  • Am 25. Dezember Geburt Jesus Christus
  • Am 27.Dezember Fest des hl. Johannes, Apostel und Evangelist
  • Am 17. Jänner Fest der Gründung des neuen Templi Orden militae cordi ad Tirolias

Das Kreuz des Ordens besteht aus gleichschenklige Doppelbalken, die rot-weiß getrennt sind. In der Mitte des Kreuzes befindet sich ein goldener Ring, der das Herz Jesu umrahmt und durchstoßen wird von den Flügeln des Tiroler Adlers. Verbunden ist das Kreuz mit 4 schwarzen Blanken.

Der Wahlspruch des Ordens lautet:

Semper deus cum nos velit esse et semper cum noster optatis consentit.

Möge Gott immer mit uns sein und steht’s  mit unseren Zielen einig sein.

Der Alte Schlachtruf lautet: honor christi!!! honor christi!!!

Das Ordenswappen setzt sich zusammen aus einem Gold umrahmten Schild mit  einem roten und weißen Balken sowie mit zwei rot gefärbten Gebirgsspitzen. Das Ordens Kreuz befindet sich in der Mitte des Schildes, aufgesetztem Flügelhelm getragen von einen roten -gold gekrönten Adler der die Beaucean und die Kampfstandarte in den Greifern hält. Der Wappenmantel ist violett und umhüllt den Adler.

Die einfache Art des Wappens besteht aus dem gleichen Schild mit dem Ordenskreuz, getragen von zwei Adlerflügel und überragt von einem silbernen Helm mit einem schwarz gelben Flügelaufsatz.

Unter den beiden  Wappen befindet sich ein weißes Band, das in Gold  den Wahlspruch des Ordens oder die Initialen trägt.

Bei regional Übergreifend, bleiben nur das Ordenskreuz, die Beaucean, die Kampfstandarte und das violette Band mit den Ordensinitialen gleich.

Der Rest des Wappens, wird nach Angaben der jeweiligen Region konstruiert.

Der Name des Ordens, bei  regional übergreifend bleibt gleich, es wird nur der Regionsname  nach  der jeweiligen Region geändert (z.B. Ordos Militae Christi Cordi ad Vienna).

Der regionübergreifende Teil des Ordens wird als Großprioraler magistrale Rat angesehen.

Das Siegel des Ordens ist rund oder oval und trägt in der Mitte das Ordenswappen, umgeben mit dem lateinischen Ordensnamen sowie folgenden Inschriften:

  • Magnum Magister Sigel ( Großmeisterschaft)
  • Priorat N.N. (nationales priorat)
  • Großpriorat I.N. (internationales Großpriorat)

Die offiziellen Sprachen des Ordens sind Latein, Englisch, Deutsch.

1.  Die Großmeisterschaft des Ordens (Magnus Magisterium), höchste Autorität des Ordens, wird von einem Großmeister ausgeübt, der vom General- Kapitel des Ordens auf jeweils sechs Jahre gewählt wird. Ausnahmen sind zulässig. Kommt die Wahl eines Großmeisters nicht zustande, so kann bis zur Wahl ein Regent durch das Generalkapitel ernannt werden.

 

Das  Generalkapitel kann einmal im Jahr ein Misstrauensvotum  abgeben.

 

Besteht ein  Misstrauen gegen den Großmeister, so muss das Generalkapitel einstimmig einen Regenten wählen, der ein Ordensverfahren einleitet.

 

2.  Der priorale magistrale Rat, dem die Priore aller OMCCT- Priorate (Orden Militae Christi cordi ad Tirolias) angehören, wählt aus seiner Mitte jeweils für drei Jahre einen Generalkommandeur (Präsidenten) sowie seinen Stellvertreter (Vizepräsidenten).

 

Der priorale magistrale Rat tritt mindestens 4mal jährlich zusammen. Er bildet gemeinsam mit dem Großmeister und dem Generalkapitel die Ordensregierung.

 

3.  Der Großmeister hat die Vollmacht den Orden zu führen und nach innen und außen zu repräsentieren, das Ordensarchiv zu bewahren, die Reform der Statuten  vorzubereiten und Streitfragen zu klären, das Generalkapitel  einzuberufen, Generalkommandeur zu konstituieren, Ernennungs- und Beförderungsurkunden anzufertigen sowie das Ehrengericht einzuberufen.

1. Das Generalkapitel (Magni Magisterii Generalis Capitulum) setzt sich wie folgt zusammen:

  • Dem Großmeister (Magnus Magister) oder dem Regenten (Princeps Regens)
  • Aus mindestens 6 aber maximal 10 General- Kommandeur (Commendator Generalis )
  • sowie deren Vize- General- Kommandeur ( Sub-Commendator -Gerneralis)
  • Dem geistlichen Ordens- Protektor oder seinem Stellvertreter
  • Dem Zeremonienmeister (Solemnium Rituum Magister Magistralis)
  • Dem Schatzmeister ( Thesaurarius Magistralis)
  • Dem Magistralen Sekretär ( Secretarius Magistralis)
  • Dem  Magistralen Sheriff

2.  Die Ämter des Zeremonienmeister, Schatzmeister, magistralen Sheriff und magistralen Sekretär werden vom Generalkapitel  in Wahlen, von den bestimmten General- Kommandeur ausgeübt.

Ist dieser verhindert, so übernimmt jeweils der Stellvertreter des jeweiligen General- Kommandeur die Aufgabe des Amtes.

Der geistliche Ordens- Protektor, oder sein Stellvertreter, muss ein Würdenträger einer christlichen Kirche sein. Er ist vom Mitgliedsbeitrag befreit, somit hat er den Status des Ehrenmitglieds. Seine  Aufgabe ist es  als Seelsorger für die  Mitglieder zu sein und den Generalkapitel mit Ratschläge zu Unterweisen.

Weiters soll er die Ordensmesse leiten und zelebrieren.

 

3.  Ein Gerneralkommandeur kann nur derjenige sein, welcher mindestens 6 Priore unter sich versammelt.

 

4.   Dem magistralen Sheriff wird die Aufgabe zu teil, die Kontrolle des Kassawesen sowie ein Kontrollorgan  des Ordens zu sein.

Der magistrale Sheriff kann ein oder zwei Priore zur Assistenz anfordern um sein Amt ordentlich zu verwalten.

 

5.   Bei der Kassaprüfung  müssen zwei Priore zur Assistenz eingeteilt werden. Die eingeteilten Priore dürfen nicht  mit dem Magistralen Sheriff und mit dem Schatzmeister verwand oder verschwägert sein. Dies gilt auch zwischen magistralen Sheriff und dem Schatzmeister.

 

6.   Dem Schatzmeister wird die Aufgabe zu teil, die Gelder des Ordens zu verwalten und buch zu führen (Einnahmen und Ausgaben), sowie einen Jahresbericht für das Generalkapitel erstellen.

 

7.  Dem magistralen Sekretär wird die Aufgabe zu teil, Mitgliedslisten zu führen, Sitzungsprotokolle zu erstellen, sowie den Schriftverkehr zu führen.

 

8.   Dem Zeremonienmeister  wird die Aufgabe zu teil, die Sitzungen vorzubereiten, Feste zu Organisieren sowie die Vorbereitungen  der Ritterschläge.

 

Die Ämter des Generalkapitels sind Regionsübergreifend.

Das Generalkapitel tritt mindestens einmal im Jahre zu einer Sitzung zusammen. Zu dieser Sitzung muss der Großmeister (oder Regent bzw. bei Vakanz der General- Kommandeur) 2 Monate im Voraus einladen. Das General- Kapitel wählt den Großmeister und hat das Recht, die Statuten zu ändern. Jeder General- Kommandeur hat eine Stimme. Auch der Großmeister hat ein gewöhnliches Stimmrecht. In dringenden Fällen kann eine außerordentliche Sitzung des Generalkapitels innerhalb einer Frist von einer Woche einberufen werden.

In der Rechtsordnung jedes großprioralen und  priorale magistralen Rat können Priorate oder Vogteien (Ballivatus) eingerichtet werden, die von einem Prior oder einem Vogt (Bailli) geführt werden und dem Magistralen Sheriff direkt unterstellt sind und von ihm ernannt werden.